Zertifizierte Hundeerzieherin | Verhaltensberaterin IHK | Approbierte Ärztin | Systemische Beraterin
Ein Hund braucht mehr als gutes Training. Er braucht einen Menschen, dem er vertrauen kann, an dem er sich orientieren darf und der ihm Sicherheit gibt.
Für uns bedeutet gute Hundeerziehung deshalb weder, dass ein Hund einfach nur „funktionieren“ muss, noch, dass Liebe und ein paar Leckerchen alle Probleme lösen. Eine gute Beziehung entsteht dort, wo Zuneigung und Verständnis ebenso ihren Platz haben wie Klarheit, verlässliche Grenzen und Orientierung.
Dabei gibt es für uns nicht die eine Methode, die zu jedem Hund passen muss. Jeder Hund bringt seine eigene Persönlichkeit, seine Bedürfnisse und seine Geschichte mit – und jeder Mensch ebenso. Deshalb schauen wir genau hin: Was braucht dieser Hund? Was braucht sein Mensch? Und was braucht dieses Team, damit ein entspanntes und vertrauensvolles Miteinander entstehen kann?
Unser Training verbindet Herz und Verstand: fundiertes Wissen über Lernverhalten und Hundeverhalten, langjährige Erfahrung und einen respektvollen Blick auf Mensch und Hund.
Denn unser Ziel ist nicht der perfekte Hund. Unser Ziel ist ein Mensch-Hund-Team, das sich versteht, einander vertraut und gemeinsam sicher durchs Leben gehen kann.
Darauf bauen die Säulen unserer Hundeerziehung auf.
Die Grundlage für unsere Hundeausbildung stellt der Aufbau einer gesunden und ausgeglichenen Beziehung/Bindung zum Zweibeiner dar. Der Zweibeiner sollte als Fürsorgegarant für Sicherheit und Rahmenbedingungen im gemeinsamen Zusammenleben sorgen und ist für den Hund der wichtigste Ansprechpartner im Stress. Sicherheitsgefühl beim Hundeführer ist nicht über Leckerli erkaufbar, es handelt sich viel mehr um eine innere Haltung des Zweibeiners, die wir immer wieder im Training thematisieren und über entsprechende Übungen fördern, so dass das Band zwischen Hund und Halter gestärkt wird.
Um dem Hund die für den Alltag wichtige Hörzeichen wie „Herankommen, Bleiben, Abliegen, Sitzen“ beizubringen, nutzen wir die Erkenntnisse der Lerntheorie und das Klickertraining. Dabei können wir anfänglich über einen Teil seiner Tagesration arbeiten und ihn damit belohnen, aber auch andere Dinge können für den Hund eine Belohnung darstellen: Spiel, Freilauf, Schnüffeln gehen, zum anderen Hund dürfen… Wir müssen also nicht immer mit Futter „vollstopfen“. In das Grundtraining lassen wir von Anfang an immer soziale Aspekte in Form von Lob und Zuwendung einfließen, welche zunehmend das Futter ersetzen. Die Leckerli dienen uns daher lediglich als Lernbeschleuniger und Brücke zum richtigen Verhalten.
Hunde orientieren sich an uns, dem Sozialpartner Mensch, sehr stark. In schwierigen Situationen ist es daher sehr wichtig, dass wir ruhig und souverän auftreten. Das überträgt sich wiederum positiv auf unseren Hund. Z.B. wenn es gerade sehr hektisch um unser herum zu geht bringt es nichts, wenn wir mit unserem Hund „mithibbeln“. Haben wir einen klaren Plan, eine klare Vorstellung von dem was wir von unserem Hund wollen, und was nicht, kann sich der Hund gut an uns orientieren. Bleiben wir dabei ruhig und gelassen zeigen wir ihm, dass wir in der Lage sind Situationen zu bewältigen und für Sicherheit zu sorgen. In unserem Training spielt das Thema „Entschleunigung“ und La-Ko-Ko® eine große Rolle. Elemente dieser Arbeit werden insbesondere in unseren Einzelstunden und Workshops vermittelt.
Ohne „Leadershipment“ kein ausgeglichenes Mensch-Hund-Team. Ein Hund hat ein hohes Streben nach Sicherheit und Strukturen. Sorgen wir nicht dafür, wird der Hund es übernehmen für Sicherheit und Ordnung zu sorgen, was zu unerwünschtem Verhalten wie „Leinenpöbeln“, Besucher verbellen, fehlender Rückrufbarkeit oder Aggressionsverhalten führt. Unsere Aufgabe besteht darin den Haltern strukturiert zu vermitteln, welche individuellen Regeln im Zusammenleben mit ihrem Hund zu Hause und unterwegs wichtig sind. Der häusliche Bereich stellt dabei eine wichtige Einheit dar, da wir dort viele Stunden mit dem Hund zusammen verbringen.
Hunde lieben Herausforderungen und erfreuen sich wenn sie kleine Probleme selbst bewältigen können. Viele Hunderassen wurden aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften selektiert und waren für wichtige Aufgaben wie Jagen, Hüten oder Bewachen zuständig. Oftmals können sie jedoch diese Aufgaben als Familienhund nicht mehr ausüben. Nur das Bedürfnis danach ist weiterhin vorhanden. Es ist daher wichtig seinem Hund eine angemessene Aufgabe zu geben, sonst sucht er sich selbst eine Aufgabe. Meist gefällt uns das selbstgesuchte Hobby nicht so gut: Fahrräder jagen, die Nachbarskatze jagen, den Besucher beißen… Lassen Sie sich beraten, welche Beschäftigungsform für ihren Hund die Richtige ist. Bei unserem vielfältigen Angebot ist bestimmt auch für Ihren Hund etwas dabei!
Wir sind §11 zertifiziert durch Abschluss des IHK Hundeerzieher und Verhaltensberater